75 Jahre Tischlerei Ossenkopp

Mitte September 2013 haben wir mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik sowie unseren Kunden, Mitarbeitern und Freunden unser 75-jähriges Jubiläum in unserem Betrieb in Sorsum gefeiert.

Einige Fotos von diesem Jubiläum haben wir am Ende unserer Bildergalerie hinterlegt. Wenn Sie auf diesen Link klicken, kommen Sie direkt zur Bildergalerie.

Mit Dankbarkeit und Freude blicken wir auf die zurückliegenden Jahre. Mit Optimismus und Zuversicht schauen wir auf die vor uns liegenden Aufgaben, um unsere Kundschaft weiterhin kompetent und professionell zu beliefern und zu bedienen.

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hat aus diesem Anlass einen Artikel in ihrer Ausgabe vom 11.09.2013 gebracht, den wir Ihnen nachstehend gerne zur Kenntnis bringen möchten.


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Ehrenurkunde der Handwerkskammer

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Artikel in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 11.09.2013

 

Aus dem Einmannbetrieb wird ein modernes Unternehmen

Exakt am 1. Oktober 1938 wurde der Grundstein für die heutige Tischlerei Ossenkopp in Sorsum gelegt, die damit in diesen Tagen ihr 75-jähriges Jubiläum feiern kann. Es waren bescheidene Anfänge damals – ein Jahr vor Ausbruch des 2. Weltkrieges.

Der Sorsumer Otto Lieke, Onkel des Seniorchefs Guido Ossenkopp, gründete seinen Einmannbetrieb an der Hauptstraße des Dorfes. Die Werkstatt des Tischlermeisters entstand in einem ehemaligen Stall für Schweine und Ziegen hinter dem Einfamilienhaus und war gerade mal 33 Quadratmeter groß. Doch die Arbeit des Meisters war ordentlich, das sprach sich herum, was wiederum dazu führte, dass die Auftragslage immer besser wurde. Bereits im April 1939 musste Lieke einen Gesellen einstellen, um das Arbeitspensum zu schaffen.

Mit der Kriegserklärung Deutschlands und dem deutschen Einmarsch in Polen änderte sich schlagartig alles. Lieke wurde sofort eingezogen und kam erst 1948 zurück nach Sorsum. Hermann Krebs, sein Geselle, arbeitete aber wenigstens noch die Aufträge ab, die den Kunden bereits zugesagt waren.

Endlich zurückgekehrt, stieg der Sorsumer Tischlermeister sofort wieder ein. Er vergrößerte 1949 seine Werkstatt um 44 Quadratmeter.

Das Ehepaar Lieke hatte selbst keine Kinder und so war es der Neffe Guido Ossenkopp, der schon als Bub mithalf und der später von seinem Onkel gefragt wurde, ob er nicht auch das Tischlerhandwerk erlernen wolle. Das tat er dann zwischen 1958 und 1961, allerdings in einem Betrieb in Hildesheim.

Nach seiner Ausbildung trat er in den Familienbetrieb ein, der eine gute Auftragslage vorweisen konnte. Im selben Jahr wurde die Werkstatt ein weiteres Mal erweitert: diesmal um 49 Quadratmeter.

1966 verunglückte der Gründer Otto Lieke tödlich bei einem Verkehrsunfall. Für Guido Ossenkopp war es der Sprung ins kalte Wasser: Von heute auf morgen musste er die Firmenleitung übernehmen. Gut, dass er im Herbst 1965 seine Meisterprüfung abgelegt hatte. Genau am 1. April 1966 übernahm er die Verantwortung in der Sorsumer Hauptstraße 1.

 

 

Die nächste Generation steht schon bereit

Im Ort ergab sich die Gelegenheit, einen stillgelegten Hof zu pachten (Specke/Ecke Hauptstraße). Er wurde entkernt und für die Kunststofffenster-Fertigung und Oberflächentechnik hergerichtet. Eine neue Fläche von 500 Quadratmetern konnte 1993 bezogen werden.

Zum 1. Juli 1999 hat Guido Ossenkopp (75) die Verantwortung an seinen Sohn Martin (48) übergeben, ist aber weiterhin in der Tischlerei tätig, betreut Kunden und ist viel unterwegs. Auch Sohn Stefan, Tischlermeister und Techniker, ist dem Familienbetrieb treu geblieben. Schwiegertochter Sabine ist gelernte Tischlerin und Architektin, betreut das Büro und die Planung.

Und Enkel Philipp (18) hat bereits angekündigt, dass er seine Zukunft im elterlichen Betrieb sieht. Vorher wird er aber erst einmal ein freiwilliges soziales Jahr ableisten und anschließend eine Tischlerlehre absolvieren, Nur seine Zwillingsschwester Christina wandelt auf anderen beruflichen Pfaden.

In den 75 Jahren des Betriebsbestehens wurden 111 Lehrlinge ausgebildet. „Unter dem Namen Ossenkopp waren es über 100“, sagt Senior Ossenkopp stolz. Immer wieder seien darunter auch Innungs- und Kammersieger gewesen. Die gerade zur Gesellin verabschiedete Auszubildende hat ihre Prüfung als Innungsbeste abgeschlossen.

Aktuell beschäftigt Martin Ossenkopp neun Gesellen, vier Auszubildende, einen Mitarbeiter von den Diakonischen Werken Himmelsthür und regelmäßig ein bis zwei Praktikanten. Der Betrieb genießt in der Kundschaft einen außerordentlich guten Ruf und lebt von der Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Auftraggeber sind zu etwa 70 Prozent Privatleute, zu 10 Prozent öffentliche Einrichtungen, zu 20 Prozent Kirche und kirchliche Einrichtungen.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Bautischlerei. Hier werden Holz- und Kunststofffenster, Haustüren und Treppen gefertigt. Gut nachgefragt sind auch Holzfußböden, „Vorrangig arbeiten wir in Bestandsimmobilien, nicht in Neubauten“, sagt Martin Ossenkopp. Auch Möbel und Einbau sowie Einzelmöbel sind im Programm. Die Geschäftsbeziehungen gehen über den Landkreis hinaus, sogar bis nach Köln, Hamburg, an die See und bis nach Kroatien und in die Schweiz.

Seit 2006 ist die Tischlerei Ossenkopp Partner im Holzland Köster und hat dort ein eigenes Büro; das regelmäßig besetzt ist. „Die Nachfrage ist sehr gut, wir bekommen viele Aufträge für Laminat- oder Parkettverlegungen“, sagt Sabine Ossenkopp, die auch für die Büroorganisation zuständig ist. Das Jubiläum, feiert die Familie mit Freunden und Geschäftspartnern am kommenden Wochenende.

Sie haben Fragen?

Ossenkopp

Bau- und Möbeltischlerei

Inh. Martin Ossenkopp e.K.
Sorsumer Hauptstr. 1
31139 Hildesheim

 

Telefon:  + 49 5121 62240

Fax         + 49 5121 63760

EMail:     info@ossenkopp.de

Home:    www.ossenkopp.de

 

 

Aktuelles

Zukunftstag 2017
 

Unser Betrieb hat wie die Jahre zuvor wieder am Zukunftstag (früher Girl's-Day und Boy's-Day)

teilgenommen. Vier Schülerinnen und drei Schüler waren dabei.

Wenn Sie weitere Informationen und ein Foto dazu finden möchten, dann klicken Sie hier.

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Martin Ossenkopp neuer
Obermeister der Tischler-Innung


im März 2017 wurde durch die

Mitglieder der Tischler-Innung Martin Ossenkopp zum neuen Obermeister gewählt. Er tritt die Nachfolge von Detlev Krüger aus Alfeld an. Unterstützung erhält Martin Ossenkopp durch den stellvertretenden Obermeister Fabian Fricke aus Sibbesse.

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In 2013 haben wir unser 75-jähriges Jubiläum gefeiert.  Wenn Sie an weiteren

Informationen darüber interessiert sind, dann klicken Sie hier.

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Damals wurde in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung berichtet, dass die nächste Generation schon bereitsteht. Nun ist ein weiterer Schritt getan, Philipp Ossenkopp hat seine Gesellenprüfung als Innungsbester bestanden. Nun sammelt er in einem anderen Betrieb weitere Erfahrungen, um dann nach Abschluss der Meisterschule im elterlichen Betrieb einzusteigen.

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1. Steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen. Nähere Informationen finden Sie hier.

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2. Fördermittel

Hinweise zu Fördermitteln für Ihre Investitionen finden Sie hier.

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